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3 Hauptursachen, warum Mitarbeiter auf  Führungskräfte projizieren

Im ersten Teil ging es darum, DASS Führungskräfte sich (zu) oft im Pro­jek­tions­dilem­ma befinden.

In diesem Teil geht es um die Haup­tur­sachen, also das „Warum“.

Viele Führungskräfte stöh­nen, dass sie für alles ver­ant­wortlich gemacht wer­den. Dass sie langsam zu den sprich­wörtlichen „eier­legen­den Wollmilch­säuen“ wer­den soll­ten, um allen Anforderun­gen gerecht zu werden.

Kennst Du das auch?

Und dabei geht es bei weit­em nicht nur um Zielan­forderun­gen „von oben“, son­dern immer öfter auch darum, was die Führungskraft alles für ihre Mitar­beit­er tun und kön­nen sollte:

  • Da klappt etwas nicht: „Was soll ich tun?“
  • Es gibt Kon­flik­te zwis­chen zwei Mitar­beit­ern: „Der X hat…!“
  • Plöt­zlich zeigt sich eine neue Sit­u­a­tion: „Wie soll ich das nur machen?“

Oft kommst Du Dir vor, als würdest Du für alles ver­ant­wortlich gemacht und nicht sel­ten liegt Dir der Satz auf den Lip­pen „Wie im Kindergarten…!“

Ungeachtet der sach­lichen Fra­gen wie

  • Sind Rah­menbe­din­gun­gen klar abgesteckt?
  • Gibt es klare Prozess- und Ver­fahren­san­weisun­gen als Handlungsleitlinien?
  • Sind die Auf­gaben und Ziele ein­deutig definiert?
  • Weiß jed­er Mitar­beit­er wo sein Platz ist und wozu er ihn ausfüllt?

gibt es immer wieder Sit­u­a­tio­nen, in denen die Führungskraft für Dinge ver­ant­wortlich gemacht wird, die die Mitar­beit­er auch selb­st lösen kön­nen (soll­ten).

Im Fol­gen­den find­est Du die drei Haupt­gründe, warum Du Dich als Führungskraft oft im Pro­jek­tions­dilem­ma wiederfindest.

Grund 1: Eine unvollendete Pubertät auf beiden Seiten

Das mag auf den ersten Blick ver­wun­der­lich oder gar lustig erscheinen, doch immer wieder tre­ffe ich Führungskräfte, die ihre Ein­drücke genau so beschreiben.

Du find­est dieses The­ma aus­führlich beschrieben im Artikel „Warum Du Dich als Chef oder Führungskraft von den Pro­jek­tio­nen Dein­er Mitar­beit­er und Kol­le­gen befreien solltest.“

Grund 2: Ausbaubare Resilienz aller Beteiligten

Resilienz ist die Fähigkeit an oder ger­ade trotz Krisen zu wach­sen. Vielle­icht kennst Du das selb­st: Je mehr Her­aus-Forderun­gen (was für ein tre­f­fend­es Wort!) Du erlebt hast, an je mehr Men­schen Du Dich gerieben hast, je öfter Du erlebt hast „Das kann ich!“, desto freier, kreativ­er und selb­st­sicher­er gehst Du neue Pro­jek­te an.

Resilien­zs­tu­di­en haben dabei 7 zen­trale Per­sön­lichkeit­skom­pe­ten­zen aus­find­ig gemacht:

  • Real­is­tis­ch­er Optimismus,
  • Akzep­tanz,
  • ana­lytis­che und kreative Problemlösefähigkeit,
  • die Überzeu­gung der eige­nen Wirksamkeit,
  • Impul­skon­trolle,
  • ein halt­bares soziales Umfeld
  • und eine klare Ori­en­tierung im eige­nen Leben.

Je nach­dem, wie stark die Resilienz beim einzel­nen Mitar­beit­er aus­geprägt ist, wird er sich in der Lage fühlen, auftre­tende Prob­leme zu lösen, Kon­flik­te anzuge­hen oder neue Lösun­gen zu finden.

Und die gute Nachricht: Resilienz ist trainierbar!
Mach gemein­sam mit Deinen Mitar­beit­ern oder Kol­le­gen ein für Euch ganz indi­vidu­elles und einzi­gar­tiges Resilienz-Sem­i­nar. Ihr werdet Euch als Team stärken, Eure Resilien­zkom­pe­ten­zen aus­bauen und damit sou­verän­er denn je mit den Her­aus-Forderun­gen Eure Arbeit­sall­t­ags umgehen.

Grund 3: Hinter- oder Untergrundprozesse, die Eure operative Handlungsfähigkeit lahm legen

Jed­er weiß davon und doch spricht sie kein­er an.

Kennst Du das?

In nahezu jedem Unternehmen gibt es The­men, die so heiß sind, dass sie nicht ange­fasst wer­den. Und doch block­ieren genau diese The­men den All­t­ag in ein­er Art und Weise, die nur mit äußer­ster Anstre­gun­gen aller Beteiligten über­wun­den wer­den kann, bis hin zu Erschöp­fungszustän­den, psy­chis­chen Erkrankun­gen oder inneren und äußeren Kündigungen.

Nach aussen zeigen sich diese The­men über die unter­schiedlich­sten Symp­tome, u.a.:

  • hohe Fehlzeit­en
  • sink­ende Effektivität
  • häu­fige Konflikte
  • hohe psy­chis­che Belastungen

Was hier hil­ft, ist die Erfül­lung ein­er Pflicht, die der Arbeit­ge­ber eh hat.

Hä?

Du hast richtig gelesen:
Viele wis­sen gar nicht, dass sie seit Jahren nicht nur die physis­chen Gefährdun­gen eines Arbeit­splatzes (Licht, Luft, Lärm etc.) erfassen müssen, son­dern auch die psychischen!!

Mit der betrieb­sin­di­vidu­ellen Gefährdungs­beurteilung schafft Ihr rechtliche Pflicht, erhöht die Mitar­beit­er­mo­ti­va­tion enorm und habt auch noch ein kosten­freies Inno­va­tion­scamp für die ganze Fir­ma oben auf! Ohne extra Beraterkosten!

Wie das geht? Bleib dran, komm wieder:

In Teil III erfährst Du, wie Du Pro­jek­tio­nen erkennst und beseitigst.

Servus bis bald

Andrea

 

 

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Foto: Foto­lia ©  eosionist

Andrea Scherkamp

Über Andrea Scherkamp

Andrea Scherkamp ist bei ambitionierten Unternehmern als Innovationscoach gefragt, wenn es darum geht, sich auf neue Ziele oder anstehende Herausforderungen vorzubereiten. Um den Kopf frei zu bekommen, zieht es die zweifache Mutter auch schon mal an steilere Berghänge. Als Coach engagiert sie sich ehrenamtlich zudem bei der Coaching Initiative für den Wandel in der Lernkultur.

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