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Andrea Scherkamp

Führungskräfte eierlegende Wollmilchsau-2

Die Führungskraft im Projektionsdilemma (Teil 2)

By | Führungskräfte, Projektion, Resilienz | Keine Kommentare vorhanden - bisher. Wer macht den Anfang?

3 Hauptursachen, warum Mitarbeiter auf  Führungskräfte projizieren

Im ersten Teil ging es darum, DASS Führungskräfte sich (zu) oft im Pro­jek­tions­dilem­ma befind­en.

In diesem Teil geht es um die Haup­tur­sachen, also das „Warum“.

Viele Führungskräfte stöh­nen, dass sie für alles ver­ant­wortlich gemacht wer­den. Dass sie langsam zu den sprich­wörtlichen „eier­legen­den Wollmilch­säuen“ wer­den soll­ten, um allen Anforderun­gen gerecht zu wer­den.

Kennst Du das auch?

Und dabei geht es bei weit­em nicht nur um Zielan­forderun­gen „von oben“, son­dern immer öfter auch darum, was die Führungskraft alles für ihre Mitar­beit­er tun und kön­nen sollte:

  • Da klappt etwas nicht: „Was soll ich tun?“
  • Es gibt Kon­flik­te zwis­chen zwei Mitar­beit­ern: „Der X hat…!“
  • Plöt­zlich zeigt sich eine neue Sit­u­a­tion: „Wie soll ich das nur machen?“

Oft kommst Du Dir vor, als würdest Du für alles ver­ant­wortlich gemacht und nicht sel­ten liegt Dir der Satz auf den Lip­pen „Wie im Kinder­garten…!“

Ungeachtet der sach­lichen Fra­gen wie

  • Sind Rah­menbe­din­gun­gen klar abgesteckt?
  • Gibt es klare Prozess- und Ver­fahren­san­weisun­gen als Hand­lungsleitlin­ien?
  • Sind die Auf­gaben und Ziele ein­deutig definiert?
  • Weiß jed­er Mitar­beit­er wo sein Platz ist und wozu er ihn aus­füllt?

gibt es immer wieder Sit­u­a­tio­nen, in denen die Führungskraft für Dinge ver­ant­wortlich gemacht wird, die die Mitar­beit­er auch selb­st lösen kön­nen (soll­ten).

Im Fol­gen­den find­est Du die drei Haupt­gründe, warum Du Dich als Führungskraft oft im Pro­jek­tions­dilem­ma wiederfind­est.

Grund 1: Eine unvollendete Pubertät auf beiden Seiten

Das mag auf den ersten Blick ver­wun­der­lich oder gar lustig erscheinen, doch immer wieder tre­ffe ich Führungskräfte, die ihre Ein­drücke genau so beschreiben.

Du find­est dieses The­ma aus­führlich beschrieben im Artikel „Warum Du Dich als Chef oder Führungskraft von den Pro­jek­tio­nen Dein­er Mitar­beit­er und Kol­le­gen befreien soll­test.“

Grund 2: Ausbaubare Resilienz aller Beteiligten

Resilienz ist die Fähigkeit an oder ger­ade trotz Krisen zu wach­sen. Vielle­icht kennst Du das selb­st: Je mehr Her­aus-Forderun­gen (was für ein tre­f­fend­es Wort!) Du erlebt hast, an je mehr Men­schen Du Dich gerieben hast, je öfter Du erlebt hast „Das kann ich!“, desto freier, kreativ­er und selb­st­sicher­er gehst Du neue Pro­jek­te an.

Resilien­zs­tu­di­en haben dabei 7 zen­trale Per­sön­lichkeit­skom­pe­ten­zen aus­find­ig gemacht:

  • Real­is­tis­ch­er Opti­mis­mus,
  • Akzep­tanz,
  • ana­lytis­che und kreative Prob­lem­löse­fähigkeit,
  • die Überzeu­gung der eige­nen Wirk­samkeit,
  • Impul­skon­trolle,
  • ein halt­bares soziales Umfeld
  • und eine klare Ori­en­tierung im eige­nen Leben.

Je nach­dem, wie stark die Resilienz beim einzel­nen Mitar­beit­er aus­geprägt ist, wird er sich in der Lage fühlen, auftre­tende Prob­leme zu lösen, Kon­flik­te anzuge­hen oder neue Lösun­gen zu find­en.

Und die gute Nachricht: Resilienz ist trainier­bar!
Mach gemein­sam mit Deinen Mitar­beit­ern oder Kol­le­gen ein für Euch ganz indi­vidu­elles und einzi­gar­tiges Resilienz-Sem­i­nar. Ihr werdet Euch als Team stärken, Eure Resilien­zkom­pe­ten­zen aus­bauen und damit sou­verän­er denn je mit den Her­aus-Forderun­gen Eure Arbeit­sall­t­ags umge­hen.

Grund 3: Hinter- oder Untergrundprozesse, die Eure operative Handlungsfähigkeit lahm legen

Jed­er weiß davon und doch spricht sie kein­er an.

Kennst Du das?

In nahezu jedem Unternehmen gibt es The­men, die so heiß sind, dass sie nicht ange­fasst wer­den. Und doch block­ieren genau diese The­men den All­t­ag in ein­er Art und Weise, die nur mit äußer­ster Anstre­gun­gen aller Beteiligten über­wun­den wer­den kann, bis hin zu Erschöp­fungszustän­den, psy­chis­chen Erkrankun­gen oder inneren und äußeren Kündi­gun­gen.

Nach aussen zeigen sich diese The­men über die unter­schiedlich­sten Symp­tome, u.a.:

  • hohe Fehlzeit­en
  • sink­ende Effek­tiv­ität
  • häu­fige Kon­flik­te
  • hohe psy­chis­che Belas­tun­gen

Was hier hil­ft, ist die Erfül­lung ein­er Pflicht, die der Arbeit­ge­ber eh hat.

Hä?

Du hast richtig gele­sen:
Viele wis­sen gar nicht, dass sie seit Jahren nicht nur die physis­chen Gefährdun­gen eines Arbeit­splatzes (Licht, Luft, Lärm etc.) erfassen müssen, son­dern auch die psy­chis­chen!!

Mit der betrieb­sin­di­vidu­ellen Gefährdungs­beurteilung schafft Ihr rechtliche Pflicht, erhöht die Mitar­beit­er­mo­ti­va­tion enorm und habt auch noch ein kosten­freies Inno­va­tion­scamp für die ganze Fir­ma oben auf! Ohne extra Beraterkosten!

Wie das geht? Bleib dran, komm wieder:

In Teil III erfährst Du, wie Du Pro­jek­tio­nen erkennst und beseit­igst.

Servus bis bald

Andrea

 

 

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Foto: Foto­lia ©  eosion­ist

Fuehrungskraefte Kind ICH Projektion Befreieung

Die Führungskraft im Projektionsdilemma (Teil 1)

By | Führungskräfte, Projektion, Resilienz | Keine Kommentare vorhanden - bisher. Wer macht den Anfang?

Ich bin nicht Deine Mama!

Warum Du Dich als Chef oder Führungskraft von den Projektionen Deiner Mitarbeiter und Kollegen befreien solltest.

Als Führungskraft wün­schst Du Dir ein Arbeit­en mit Deinen Teamkol­le­gen auf Augen­höhe, aber stattdessen fragst Du Dich (oder die Kol­le­gen) immer öfter:

  • Muss ich mich denn um alles selb­st küm­mern?“
  • Warum bleibt immer alles an mir hän­gen?“
  • Für was bin ich eigentlich noch ver­ant­wortlich?“

Manch­mal klingst Du schon wie Deine eigene Mut­ter oder Dein Vater? Und es kommt Dir vor, als ob Dir ein Kinder­garten zur Führung anver­traut wurde und nicht erwach­sene Mitar­beit­er. Irgend­wie siehst Du Dich in die Rolle von Mut­ter oder Vater gedrängt.

In der Rolle als Führungskraft fühlst Dich nicht wirk­lich ernst genom­men und auch die Ziel­er­re­ichung gestal­tet sich zäh. Dein Arbeit­spen­sum nimmt täglich zu, während sich der Spaß schon längst ver­flüchtigt hat?

Wie kommt es eigentlich, dass Deine Teamkol­le­gen mit Vor­liebe ger­ade ihre neg­a­tiv­en Erfahrun­gen mit einem oder bei­den ihrer Eltern­teile auf Dich pro­jizieren?

Und was kann passieren, wenn Du Dich nicht von diesen Pro­jek­tio­nen befreist?

Projektionen – ein Drama mit vielen Ursachen

Jed­er Men­sch sieht sich selb­st in ein­er anderen Rolle in der Welt.
Jed­er Men­sch „erzählt“ sich eine andere Geschichte über die Welt und seine Mit­men­schen. Dabei spie­len natür­lich auch Bee­in­flus­sun­gen oder Prä­gun­gen eine Rolle, denen sich nicht jed­er bewusst ist.

Das Denken funk­tion­iert in Mustern. Jede Begeg­nung und Sit­u­a­tion im Leben ord­net jed­er Men­sch seinem indi­vidu­ellen Muster zu – und antwortet gemäß seines Welt- und Men­schen­bildes. Daraus entste­hen dann die BeW­ER­TUN­Gen.

Somit kann es passieren, dass die Begeg­nung mit dem Chef oder das Zusam­me­nar­beit­en mit ein­er Führungskraft in ein Muster fällt, für das der Chef oder die Führungskraft zunächst ein­mal nichts kann.

Was Chefs oder Führungskräfte jedoch tun kön­nen ist, ihren Mustern und Bew­er­tun­gen auf die Spur zu kom­men, um sich selb­st in bes­timmten Sit­u­a­tio­nen oder Begeg­nun­gen bewusster reflek­tieren und Span­nun­gen her­aus­nehmen zu kön­nen.

Erfahre im näch­sten Teil mehr über die weit­eren Ursachen für das Pro­jek­tions­dilem­ma und in Teil 3, wie Du sie auf­spürst und beseit­igst – jet­zt den Newslet­ter abon­nieren.

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Eine der Hauptursachen für das Projektionsdilemma: Eine unvollendete Pubertät

Woran erkennst Du bei Dir oder anderen, dass die Pubertät nie wirk­lich abgeschlossen wurde bzw. wer­den kon­nte?

Kennze­ichen für unvol­len­dete Pubertät sind u.a. Denk- und Hand­lungsmuster aus dem Kind-Ich oder Eltern-Ich her­aus.

Denk- und Handlungsmuster des KIND-Ich (unreflektiertes Gefühls-Ich)

trotzig, albern, emo­tion­al-ver­spielt…

Erin­nert Dich das Ver­hal­ten Dein­er Mitar­beit­er oder Kol­le­gen eher an einen pubertieren­den Teenag­er?

Ist er oder sie trotzig, naiv oder auch unsich­er? Dann bewegt er sich mit großer Wahrschein­lichkeit in dem Bere­ich des Kind-Ichs.

Denk- und Handlungsmuster des Eltern-Ich (Du Vorwurf)

kor­rigieren, zurechtweisen, bevor­munden…

Egal in welchem Alter, trägt jed­er die Muster sein­er Eltern in sich. Bleiben diese Muster unbe­wusst und unre­flek­tiert, spie­len sie sich ger­ade in Stress-Sit­u­a­tio­nen in den Vorder­grund. Dann wird – je nach Präferenz – kor­rigiert, zurecht­gewiesen, bevor­mundet oder bemut­tert.

Und das unab­hängig, ob Du Führungskraft oder Mitar­beit­er bist. So entste­hen manch­mal kuriose Sit­u­a­tio­nen, z.B. wenn der Chef ins Kind-Ich rutscht und die Mitar­bei­t­erin ins bemut­ternde Eltern-Ich.

Was ist der Grund für die unvollendete Pubertät?

Der entschei­dende Grund, dass Men­schen den Sprung in das Erwach­se­nen-Ich noch nicht geschafft haben, liegt an der fehlen­den Ini­tial­isierung inner­halb der Fam­i­lie.

In den mod­er­nen Fam­i­lien­for­men ist das Bewusst­sein für die Wirkung und Wichtigkeit von Riten in Vergessen­heit ger­at­en. Dazu gehört auch die „Markierung“ des Über­gangs vom Kind zum Erwach­se­nen, z.B. durch eine famil­iäre Feier des Schu­la­b­schlusses.

Im Rah­men ein­er solch­er Ini­ti­ierung war es früher üblich, dass die Eltern – meis­tens jedoch der Vater – durch Worte und Gesten das Beste­hen des Schu­la­b­schlusses würdigten und damit die (men­tal­en) Weichen Rich­tung Augen­höhe mit den Erwach­se­nen gestellt haben.

Wie lässt sich – auch im Erwachsenenalter die Pubertät abschließen?

Mit Hil­fe eines ver­sierten Coach­es lässt sich der Abschluss der Pubertät sys­temisch vol­lziehen.

Sobald Du schon allein für Dich selb­st das The­ma klar hast, wird sich in Deinem beru­flichen Umfeld – und vielle­icht auch im pri­vat­en – einiges zum Besseren bewen­den.

Das Ergeb­nis:

Ankom­men im Erwach­se­nen-Ich

sachlich, respek­tvoll, kon­struk­tiv, ratio­nal und dabei empathisch… – das Erwach­se­nen-Ich.

Dieses Erwach­se­nen-Ich ist die Basis für eine objek­tive, wohlüber­legte und respek­tvolle Kom­mu­nika­tion, wie man sie von einem reifen Erwach­se­nen erwartet.

Natür­lich klingt das viel zu ein­fach für dieses über­durch­schnit­tlich frus­tri­erende und kräftezehrende Prob­lem, dem sich ver­mut­lich die Mehrheit der Führungskräfte aus­ge­set­zt fühlen. Und tat­säch­lich ist das nur ein Schritt von mehreren, jedoch sicher­lich ein­er der entschei­den­den.

Wenn die Führungskraft für sich selb­st bewusst im Erwach­se­nen-Ich angekom­men ist, verän­dert sich für die anderen wahrnehm­bar die Hal­tung. Möglicher­weise reduziert das schon den „Spaß­fak­tor“ der Kol­le­gen am Vater-Mut­ter-Kind-Spiel mit Dir…

Das kann der wun­der­bare Beginn eines Arbeit­en auf Augen­höhe sein. Wohlge­merkt: der Beginn! Was Du son­st noch tun kannst, erfährst Du im näch­sten Teil dieser kleinen Serie.

Erfahre im näch­sten Teil mehr über die weit­eren Ursachen für das Pro­jek­tions­dilem­ma und in Teil 3, wie Du sie auf­spürst und beseit­igst – jet­zt den Newslet­ter abon­nieren.

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Zurück also zur Aus­gangs­frage:

Warum es ist so wichtig, dass Du Dir die unbe­wussten Pro­jek­tio­nen bewusst zu machen?

Oder: Was passiert, wenn Du alles ein­fach so weit­er­laufen lässt?

Du läuf­st Gefahr entwed­er aus­ge­spielt zu wer­den, mit Voll­dampf in den Burnout zu rauschen oder schle­ichend an Wirkung und Anse­hen zu ver­lieren. Oder sog­ar alles zusam­men!

Außer­dem wird die Inno­va­tion­skraft und Wet­tbe­werb­s­fähigkeit der Abteilung oder des gesamten Unternehmens block­iert.

Also beobachte Dich und andere in der näch­sten Zeit, wann wer in welche Rolle rutscht und damit die Augen­höhe ver­lässt. Dann weißt Du, wo Du gezielt anset­zen kannst.

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Foto: Shut­ter­stock © Olgabo

Bergtage für die kleine Freiheit zwischendurch

By | Termine | Keine Kommentare vorhanden - bisher. Wer macht den Anfang?

Ich will raus hier! – Rein in die kleine Freiheit!“

Wenn Dir grad wieder alles zu eng wird und Deine Sehnsucht nach Weite und der Luft zum Atmen zu groß wird:
Die Bergtage von #wennderbergruft bieten Dir den Schnellausstieg aus Alltag und Routine.

Das Email-Post­fach quillt über und Deine Gedanken drehen sich nur noch im Kreis. Der per­fek­te Zeit­punkt für einen schnellen, kurzen Ausstieg, um Dein Inneres zu „reset­ten“: Eine organ­isierte Berg­tour.

Schnapp Dir Deine Wan­derk­lam­ot­ten, rein in die Bergstiefel, das Notwendig­ste in den Ruck­sack gepackt – fer­tig. Um die Organ­i­sa­tion der Tour hat sich bere­its Dein Touren­scout Andrea Scherkamp geküm­mert.

Was erwartet Dich bei einem Bergtag? Die kleine Frei­heit mit Frischluft­garantie zum Abschal­ten und neue Ein­sicht­en bei grandiosen Aus­sicht­en (wenn das Wet­ter mit­spielt!).

#wen­nder­ber­gruft: lausche Dein­er inneren Stimme, tausche Dich mit anderen aus  – offen, ungezwun­gen, mit oder ohne Coach­ing-Impuls.
Und Du kehrst mit neuem Elan zurück an Deinen Arbeit­splatz.

Die Tour ist auf jeden Fall kosten­frei. Worauf wartest Du noch?

Am besten schon mal die Ter­mine im Kalen­der ein­tra­gen! Du find­est sie hier

Wo?
In den Alpen zwis­chen Leng­gries und Füssen, wet­ter­ab­hängig, genaue Infos zur Tour und zum Tre­ff­punkt gibt’s eine Woche zuvor.

Anmel­dung ganz ein­fach per PN oder Mail an info@andrea-scherkamp.de bis zum Tag davor.

Resilienz 7 Geheimnisse Tipps Scherkamp en

Resilienz & Machernaturen

By | Resilienz

Resilienz: das rote Tuch für unternehmerische Machernaturen?!

Resilienz zählt zu den am häufigsten unterschätzten Schlüsseleigenschaften. Sie macht jedoch Quantensprünge in Unternehmen erst möglich.

Nicht schon wieder eine Entspan­nungs-Sau durchs Dorf treiben!“

Schon allein bei dem Gedanken an das schlimme „R‑Wort“ (=Resilienz) drehen Ihre Pupillen gen­ervt durch? Es wider­strebt Ihrem Naturell, sich noch mit einem weit­eren so schreck­lich har­monielastigem The­ma zu beschäfti­gen?

Doch was wäre, wenn Resilienz genau das Gegen­teil von Well­ness-Har­monie-OOM­MM ist?

Denn tat­säch­lich sind es die resilien­ten Men­schen, die sou­verän auf den großen und kleinen Wellen des All­t­ags sur­fen, statt sich von ihnen unterkriegen zu lassen. Und wenn sie mit ihrem Surf­brett unterm Arm aus den Fluten steigen und mit lock­erem Gang ans Ufer laufen, dann sind Sie es, der (oder die) die anerken­nen­den Blicke der „Zaungäste“ auf sich zieht. Na, wie wäre das für Sie?

Neugierig gewor­den? Ent­deck­en Sie, warum Resilienz genau das Gegen­teil von Chill-Out ist und welche sieben Resilienz-Geheimnisse Sie zum sou­verä­nen Wellen­re­it­er machen.

Resilienz Grundverständnis

Wachstum durch Anregung

Bish­er war die ein­hel­lige Mei­n­ung der Wis­senschaft, Entspan­nung und das rechtzeit­ige Aufladen der eige­nen Akkus würde Belas­tungssi­t­u­a­tio­nen und Burnout vor­beu­gen. Ja und nein.

Was uns Men­schen seit jeher ans­pornt ist der Wech­sel zwis­chen Anspan­nung und Entspan­nung, soweit stimmt der Ansatz. Die Anspan­nung kommt aber zus­tande durch die Moti­va­tion, ein Ziel zu erre­ichen. Die Entspan­nung tritt ein, wenn das Bedürf­nis und damit das Ziel erre­icht ist und das Beloh­nungszen­trum den Erfolg meldet.

Also hän­gen Anspan­nung und Entspan­nung direkt über die Bedürfnisse und deren Befriedi­gung zusam­men. Die bloße Entspan­nung als Abwech­slung vom belas­ten­den Arbeit­sall­t­ag bringt also kein­er­lei (!) verbesserte Work-Life-Bal­ance, weil die Entspan­nung nicht direkt mit dem Bedürf­nis in Verbindung ste­ht.

Im Gegen­teil, das Bedürf­nis bleibt beste­hen und die Kör­perchemie, die ja aller­hand Stoff bere­it stellt, um den Kör­p­er zu aktivieren und das Bedürf­nis zu befriedi­gen, bleibt auf dem Cock­tail sitzen. Das ist, als ob Sie auf den Men­schen Ihres Lebens gewartet hät­ten ver­set­zt wür­den – kalte Dusche!

Wollen Sie also sou­verän wellen­re­it­en, brauchen Sie die Her­aus­forderun­gen, die Ihr Beloh­nungszen­trum jubeln lassen und die kör­pereigene Cock­tail­bar zu Höch­s­tum­sätzen anre­gen. Oder anders aus­ge­drückt: Tun Sie, was Sie gerne tun und Sie wer­den auch biol­o­gisch entspan­nen.

Die sieben Geheimnisse souveräner Resilienz-Wellenreiter

Resilienz Geheimnis Nr. 1: Ein Ziel zieht

Das ist gle­ich das Erste der Resilien­zge­heimnisse: Wer ein klares Leben­sziel hat, eine Vision, ein Bild von sich in der Zukun­ft, eine Leben­straum etc. wird sich von kleineren oder größeren Brech­ern des All­t­ags nicht ent­muti­gen lassen. Der Men­sch weiß, wofür er was auf sich nimmt und genau das lässt sein Beloh­nungszen­trum jubeln und seinen Kör­p­er zuver­läs­sig arbeit­en.

Resilienz Geheimnis Nr. 2: Nicht alles ist rosa, aber auch nicht alles ist schwarz

Dazu sind resiliente Men­schen sind real­is­tisch opti­mistisch. Während unverbesser­liche Opti­mis­ten alles durch die rosa Brille sehen und Neg­a­tives aus­blenden, sehen real­is­tis­che Opti­mis­ten neben dem Pos­i­tiv­en ein­er Sit­u­a­tion auch die neg­a­tiv­en Seit­en. Dabei sind die sich aber sich­er, dass in Summe die Sache gut aus­ge­ht. Auf unsere Neu­ro­bi­olo­gie hat das einen entschei­den­den Ein­fluss: Das Gehirn wird damit nicht von Hin­dernissen abge­lenkt, son­dern fokussiert seine kreative Kraft auf deren Über­win­dung. Genau das lässt den Ritt schlussendlich gelin­gen.

Resilienz Geheimnis Nr. 3: Akzeptieren, was nicht zu ändern ist

Passiert dann doch etwas Uner­wartetes oder deutet sich eine Krise an, hadern resiliente Men­schen nicht lange mit der Sit­u­a­tion. „Warum mir?“ oder „Warum genau jet­zt?“ wird man von den sou­verä­nen Wellen­re­it­ern nie hören. Im Gegen­teil, ihre Akzep­tanz in der Hal­tung und ihre Worte brin­gen zum Aus­druck „Ich habe es nicht so bestellt, das hat kein­er gewollt – aber so ist es jet­zt eben.“ Und genau mit dieser Ein­stel­lung endet die end­lose Gefühls- und Gedanken­tret­müh­le – der Men­sch wird wieder hand­lungs­fähig.

Resilienz Geheimnis Nr. 4. Lösung statt Problem

Wer sich nicht lange im Gefühlschaos suhlt, son­dern das annimmt, was ist, find­et auch kreative Lösun­gen. Warum ist das so? Gefühlschaos heißt wieder bio­chemis­ch­er Aktivierungscock­tail im Kör­p­er, der aber auf­grund der eige­nen Hand­lung­sun­fähigkeit nicht abge­baut wer­den kann. Die Folge sind ver­min­derte Leis­tungs­fähigkeit und Kreativ­ität bis hin zum Tun­nel­blick. Selb­stre­dend, dass im Tun­nel die Augen nur mehr das eine Licht am Ende fix­ieren und der Men­sch die Vielzahl der anderen Lösung­sop­tio­nen aus­blendet.

Resilienz Geheimnis Nr. 5: Ich weiß, was ich kann

Was die Psy­cholo­gie Selb­st­wirk­samkeit nen­nt, kann lässt sich ein­fach über­set­zen mit der Hal­tung „Ich will, ich kann, ich werde.“ Die Surfer, die die wirk­lich großen Brech­er pack­en, besin­nen sich auf ihre Stärken und ziehen los. Sie sind bis in die Haar­spitzen davon überzeugt, dass die per­fek­te Welle genau auf sie gewartet hat und genau sie in genau diesem Moment den Ritt ihres Lebens hin­le­gen: „Ich will, ich kann, ich werde“.
Die Selb­st­wirk­samkeit hat eine Schwest­er, genan­nt Selb­streg­u­la­tion: Wer mit­bekommt, was in seinem Inneren vorge­ht, kann danach han­deln und damit umge­hen. „Bin ich ger­ade sauer?“, „Oh, ich bin trau­rig“ oder „Yeah, ich kön­nte die Welt umar­men“ lösen unter­schiedliche bio­chemis­che Vorgänge im Kör­p­er aus. Wer das spürt, kann aktiv damit umge­hen und die Bio­chemie auslge­ichend bee­in­flussen. Wie oben schon beschrieben, ein wichtiger Aspekt, um hand­lungs­fähig zu sein und zu bleiben.

Resilienz Geheimnis Nr. 6: Verantwortung übernehmen für’s Handeln UND Nichthandeln

Eng damit ver­bun­den ist die Fähigkeit der Resilien­ten, die Ver­ant­wor­tung für ihr Han­deln zu übernehmen. Und für das Nichthandeln, was meist noch viel wichtiger ist. Jede Hand­lung und jede Nichthand­lung hat Kon­se­quen­zen. Jed­er kann alles tun und lassen – und alles hat eben seinen Preis. Sich das nicht nur bewusst zu machen, son­dern auch danach zu han­deln, befre­it ein für alle Mal aus der Opfer­rolle. Der Wun­sch „Gestal­ter des eige­nen Lebens zu sein“ ist für resiliente Wellen­re­it­er Wirk­lichkeit.

Resilienz Geheimnis Nr. 7: Das soziale Netz

Haben Sie schon mal einen Wellen­re­it­er alleine gese­hen? In der Welle vielle­icht, nicht aber am Strand. Sich mit­teilen, Erleb­nisse sowie Gutes und Schlecht­es teilen und damit gemein­sam wach­sen, das füt­tert das Beloh­nungszen­trum und macht den Men­schen stark. Zu wis­sen, man ist nicht alleine, son­dern in ein gutes Beziehungsnetz einge­bun­den macht es leichter sich der näch­sten Welle zu stellen.

Durch Resilienz zum Wellenreiter werden

Ger­ade in ein­er Zeit, in der Leis­tung das Gebot der Stunde ist, Umstruk­turierun­gen die Tage­sor­d­nung bes­tim­men und neue Tech­niken Per­son­al freiset­zen, schla­gen die Wellen manch­mal hoch und Ereignisse kom­men wie Brech­er daher.
Wer sou­verän auf den großen und kleinen Wellen des All­t­ags surft, bleibt nicht nur gesund, son­dern in all den Her­aus­forderun­gen arbeits­fähig, kreativ und leis­tungsstark.

Spass bei der Arbeit Andrea Scherkamp

Spaß bei der Arbeit?

By | Work Happy | Keine Kommentare vorhanden - bisher. Wer macht den Anfang?

Spaß bei der Arbeit – muss das wirklich sein?

Die Frage an den Innovationscoach:

Wieviel Spaß sollen Unternehmer und Mitarbeiter an der Arbeit, mit dem Beruf oder im Job wirklich haben?

Das Bild von fröh­lichen Mitar­beit­ern, die mit Kun­den Witze reißen oder von Kol­le­gen, die sich mit bun­ten Papier­fliegern bew­er­fen und sin­gend über den Flur tanzen, lässt Unternehmern der alten Garde – unab­hängig ihres tat­säch­lichen Alters – inner­lich den Kamm schwellen. Ähn­lich wie in der Schule gilt vielerorts: Arbeit­en ist nicht zum Vergnü­gen da!

Den­noch sind das genau diejeni­gen Führungskräfte oder Unternehmer, die sich heim­lich wün­schen, die Mitar­beit­er hät­ten soviel Spaß am Arbeit­en und Wohlbefind­en im Unternehmen, dass sie gern regelmäßig und mit größter Freude (unbezahlte) Über­stun­den ihrer Freizeit vorziehen, weil es in der Fir­ma ja vii­i­iel schön­er ist als zu Hause, im Fit­ness-Stu­dio oder beim Yoga.

Irgend­wo dazwis­chen liegt der gold­ene Mit­tel­weg“, weiß Inno­va­tion­scoach Andrea Scherkamp.

Fehlen Mitar­beit­ern Sinn und das Gefühl von Nutzen zu sein und gebraucht zu wer­den, sind inner­liche Kündi­gun­gen an der Tage­sor­d­nung. Für Führungskräfte und Unternehmer fühlt sich das dann so an, als ob sie Sand im Getriebe haben.

Sand im Getriebe ist wie ein Klotz am Bein, der die Anpas­sungs­fähigkeit lim­i­tiert, Erneuerun­gen ver­hin­dert und die Weit­er­en­twick­lung bremst bzw. die Eroberung neuer Mark­tan­teile unmöglich macht. Die Abwärtsspi­rale dro­ht. Zudem ist er der schlimm­ste Kosten­fress­er über­haupt.

Das Prob­lem ist nur, dass in diesen Sit­u­a­tio­nen gern auf alte, autoritäre Führungse­le­mente zurück­ge­grif­f­en wird, um – gegen alle Wider­stände – Anord­nun­gen durchzuset­zen.

Weil die wenig­sten Mitar­beit­er Alter­na­tiv­en sehen oder haben, beu­gen sie sich zwar, aber dieser ver­meintliche Sieg ist eine Täuschung. Denn die Zahl oder Inten­sität der inner­lichen Kündi­gun­gen steigt. Wer dann in diesem Betrieb­skli­ma zuerst das Hand­tuch schmeißt, sind die Mitar­beit­er, die auf dem Arbeits­markt die größten Chan­cen haben, ander­weit­ig unterzukom­men, schlimm­sten­falls beim Wet­tbe­werb. Und blöder­weise sind das aus­gerech­net die Mitar­beit­er mit den besten Qual­i­fika­tio­nen.

Sinn und Spaß als Quelle der Kreativität und des Wachstums

Ziel­stre­bige Unternehmen, die das Gefühl haben, in ihrer Entwick­lung auf der Stelle zu treten oder die sich beispiel­sweise auf die Eror­berung der Mark­t­führerschaft vor­bere­it­en wollen, nutzen die Kom­pe­tenz von Inno­va­tion­scoach Andrea Scherkamp, um diesen gold­e­nen Mit­tel­weg zu find­en, der da lautet:

  • Soviel Spaß wie nötig
  • Soviel Sinn wie möglich

Sehen die Mitar­beit­er in ihrem Tun einen Sinn und erken­nen sie, dass sie mit ihrem Tun etwas bewirken, also einen Unter­schied machen kön­nen, kommt der Spaß bei der Sache. Das ist die Grund­lage für Eigen­ver­ant­wor­tung, in dem Spiel­räume zu kreativ­en Lösungsan­sätzen die Weit­er­en­twick­lung des Unternehmens von innen her vorantreiben – und Pflicht­ge­fühl wird zur Selb­stver­ständlichkeit.

Doch: der Anspruch oder Wun­sch, dass Arbeit auf ein­mal Freude machen soll, set­zt Selb­ständi­ge und Führungskräfte gewaltig unter Druck, denn er wird in der Regel nicht als Wun­sch oder Ide­al, son­dern als Forderung vorge­bracht: in den Medi­en, von Arbeit­nehmervertre­tun­gen oder neuerd­ings auch Krankenkassen, Stich­wort: betrieblich­es Gesund­heits­man­age­ment.

Zu den bei­den häu­fig­sten Reak­tion­s­mustern von Unternehmern auf solche Forderun­gen zählen:

  1. Abgren­zung, also „auf Stur schal­ten“, was aus men­schlich­er Sicht eine völ­lig nor­male Ver­hal­tensweise ist, wenn Fremde ver­suchen, Gewohntes auf den Kopf zu stellen oder Betrof­fene sich in ihrer Kom­pe­tenz in Frage gestellt sehen. Häu­fig sind das allerd­ings dann genau diejeni­gen, die mit ihren Mitar­beit­ern genau­so umge­hen.
  2. Hil­flosigkeit und Ori­en­tierungslosigkeit bei denen, die wis­sen, dass es Bere­iche in ihrem Unternehmen gibt, an denen Sand im Getriebe das Vorankom­men hin­dert. Doch hier helfen wed­er Steuer- noch Unternehmens­ber­ater weit­er, denn es geht nicht mehr um Zahlen, Dat­en, Fak­ten. Wen­ngle­ich sich diese natür­lich durch das „Ölen der klem­menden Stellschrauben“ deut­lich verbessern lassen.

Doch die Evo­lu­tion des Men­schen funk­tion­iert nicht durch Druck­ausübung von außen oder oben.

Die Offen­heit für ein neues (Arbeits-)Weltbild kann nur aus dem Men­schen selb­st kom­men. Erste Vor­bilder gibt es ja bere­its.

Daher modifiziert Innovationscoach Andrea Scherkamp die Forderung nach „Spaß an der Arbeit“:

Es geht nicht wirk­lich um Spaß, son­dern um die Erfül­lung, die jemand bei sein­er Tätigkeit erlebt, wieviel Sinn für ihn die Arbeit macht und wieviel Selb­st­bestä­ti­gung er dabei erfährt. Und damit ist kein gebi­eter­isches Lob gemeint, son­dern das Gefühl, einen wichti­gen Beitrag für Exis­tenz und Wach­s­tum des Unternehmens zu leis­ten.“

Wer Sinn in sein­er Tätigkeit sieht und durchgängig wert­geschätzt wird, der

  • ist weniger krank
  • macht weniger Fehler
  • ist pro­duk­tiv­er
  • liefert mehr Ideen
  • tut sich leichter Ver­ant­wor­tung zu übernehmen
  • uvm.

Was ist wichtig bei der Umstellung vom Pflichtprogramm zur Arbeit mit Sinn und Spaßfaktor?

Wer als Unternehmen hier effizient und mit kalkuliertem Bud­get vorge­hen will, ist gut berat­en, wenn er statt vere­inzelte Insel­lö­sun­gen zu wählen auf ganzheitliche Konzepte set­zt. Nur wenige Inno­va­tion­scoach­es brin­gen im Moment die entsprechende Qual­i­fika­tion mit. Erforder­lich sind betrieb­swirtschaftliche Kom­pe­ten­zen eben­so wie Aus­bil­dun­gen im Gesund­heits­bere­ich und Coach­ing Qual­i­fika­tio­nen, die über die klas­sis­che Per­sön­lichkeit­sen­twick­lung weit hin­aus gehen.

Nutzen Sie daher gern die Möglichkeit, für ein unverbindlich­es Gespräch mit Inno­va­tion­scoach Andrea Scherkamp, um her­auszufind­en, in welchen Bere­ichen Ihres Unternehmens möglicher­weise Block­aden die Weit­er­en­twick­lung hem­men – und wie diese ermit­telt und aufgelöst wer­den kön­nen.

Nutzen Sie hierzu bitte das Kon­tak­t­for­mu­lar.

Anschrift und Kontakt

Andrea Scherkamp
Torfstichweg 3
82418 Seehausen am Staffelsee
+49 172 89 67 293
info@andrea-scherkamp.de